Glatte Fehleinschätzung

gerade habe ich in thomas woelfers blog etwas gelesen, was ich gerne kommentiert hätte. Da jedoch die Kommentarfunktion kaputt ist (Windows 2003 Server ), hoffe ich dass wenigstens der Trackback funktioniert ;-).

Linux Kommandozeilentools: Sehr erheiternd
Ich betreibe zwar ein paar Linux-Kisten, glaube aber nicht daran das das
System (als Desktop) für die alltägliche Arbeit eines Statikers
wirklich taugt. Oder für sonst besonders viele Leute, um genau zu sein. Im Server-Bereich sehe ich durchaus einige Einsatz-Gebiete, aber um
ehrlich zu sein: Ich ziehe den Windows 2003 Server vor. Doch wie gesagt – es gibt schon Fälle wo ich Linux den Vorzug gebe – und darum halte
ich ja auch ein paar Kisten damit am laufen… Was mich aber immer wieder besonders amüsiert ist die Art und Weise
wie bei Linux die 'alten' IT-Zeiten auf neue bunte Welten treffen…
[Weiterlesen…]

Mein Kommentar hierzu:

Oh je, dieses Beispiel ist ein Klassiker ("Ich verwende Linux schon, aber schaut mal, ich habe einen/zwanzig/hundert Begründungen erfunden, warum Windows toller ist"). Wenn man mit rpm umgehen kann/will, dann sind damit sehr schnell Binaries installiert bzw. deinstalliert (im Wortsinn, was man von den meisten Windows Installern nicht behaupten kann), und noch vieles mehr. Wenn man fair sein will und/oder sich ein wenig auskennt, dann weiß und sagt man auch, dass "man programmname" zu jedem Tool eine ausführliche Hilfe liefert. Nebenbei bemerkt bringen fast alle Linux-Distributionen graphische Installer mit.
Jeder soll mit dem Betriebssystem seiner Wahl glücklich werden. Wenn man aber KDE mit Win95 gleichsetzt, dann ist das eine Beleidigung. Schon allein Konqueror schlägt den Explorer als Dateimanager um Welten. Ganz abgesehen davon, dass KDE nicht nur eine graphische Oberfläche, sondern eine Sammlung ausgereifter Programme für die verschiedensten Anwendungsgebiete ist.
Zum Schluss, nur damit die Begrifflichkeiten auch geklärt sind: Linux ist ein Betriebssystem, KDE ist eine graphische Oberfläche und für eine Vielzahl von Betriebssystemen verfügbar. Windows möchte gerne Beides sein…

Cross-Browser Inkompatibilitäten

Einen sehr ausführlichen Überblick über die browserspezifischen Eigenheiten bezüglich CSS und Javascript anhand von anschaulichen Beispielen bietet QuirksMode.

QuirksMode.org is the personal and professional site of Peter-Paul Koch,
freelance web developer
in Amsterdam, the Netherlands. It contains more than 150 pages with CSS and JavaScript tips and tricks, and
is one of the best sources on the WWW for studying and defeating browser incompatibilities.

In Europa gehen die Lichter aus. Ein Totentanz

Eine weitere Aufführung der aktuellen Produktion des Münchener Theater Sündenfall e.V „In Europa gehen die Lichter aus. Ein Totentanz“ findet am 23. und 24. Januar 2005 in Marburg statt.

Eine Uraufführung von Theater Sündenfall zum 90. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges: Der Weg in die Katastrophe, szenisch dargestellt mit Originaldokumenten. In Zusammenarbeit mit dem Seminar für Neuere Geschichte der Universität Marburg.

Sarajewo
(Photo: Louisa Summer)

Weitere Informationen zu dieser Aufführung gibt es hier. Ich kann einen Besuch dieser Aufführung wärmstens empfehlen. Es erwartet Euch eine -trotz des ernsten Themas- sehr unterhaltsame Inszenierung, Wissensgewinn inklusive.

Lesenswert: Frischluft Magazin

Heute Abend ist mir durch Zufall etwas sehr lesenswertes in die Hände gefallen: Das „Frischluft Magazin“. Die Macher sagen über sich selbst:

Das Frischluft-Team besteht aus jungen Leuten, die Ihre Wurzeln
größtenteils in der Werbung haben und frische Luft in die Münchner
Magazin-Szene bringen wollen.
Veranstaltungsmagazine und Programmzeitschriften gibt es in München
schon genug. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Dinge die München
betreffen zu hinterfragen, Leute jeder Altersklasse zu bewegen, Themen
unter einem anderen Licht zu betrachten und humorvoll aufzuarbeiten.
Unser Anspruch an Frischluft ist, zu unterhalten, zu informieren und zum
Nachdenken anzuregen.
Frischluft liegt in vielen Münchner Kneipen und Geschäften aus und ist
kostenlos. Frischluft erscheint zur Zeit in einer Auflage von 5.000 Stück,
cirka alle drei Monate.

Die aktuelle Ausgabe ist als PDF zum Download verfügbar. Wer lieber Gedrucktes liest, findet hier eine Liste, an welchen Orten das Magazin aufliegt. Die vorangegangenen Ausgaben sind ebenfalls über die Homepage des Magazins verfügbar, und wer die nächste Ausgabe nicht versäumen will, kann sich diese auch nach Hause schicken lassen.

Spiegel Online: Blogger heizen Jamba ein

Die Diskussion über die Werbespots der Klingeltonvermarkter Jamba und deren von vielen als zweifelhaft angesehenen Geschäftspraktiken, die auf Spreeblick begann und sich schnell über die deutsche Blogosphäre ausbreitete, ist nun auch von der Main-Stream-Presse aufgegriffen worden. Christian Stöcker schreibt bei Spiegel Online:

"Das
Unternehmen Jamba verdient viel Geld mit Klingeltönen und nervt mit
stakkatoartig wiederholten Miniwerbespots. Jetzt hat ein Berliner
unabsichtlich eine Lawine von Negativ-PR für Jamba ausgelöst – mit der
Hilfe der Blogger-Community.[]"

Subjektiv
habe ich das Gefühl, dass die Anzahl dieser Spots zumindest etwas
abgenommen hat, soweit man das beurteilen kann wenn man Fernsehen nur
über Hausantenne empfängt. Eventuell lesen doch schon mehr Großkonzerne
mit als angenommen.

Unerwartete Einblicke

mit der Google Suchanfrage [inurl:"ViewerFrame?Mode="] kann man im Moment ca. 745 ungesicherte Webcams finden, und unerwartete Einblicke z.B in Labors und Besprechungszimmer, Terrarien etc. erhalten. Auch Schwenken und Zoomen ist möglich und manche dieser Kameras übertragen sogar den Ton ;-).

Terrarium Webcam

Nachtrag: Hier ein Link, mit dem sich noch mehr dieser Webcams finden lassen. Mit diesem und diesem Link kann man nach einem anderen Webcamfabrikat suchen, deren Framerate höher ist und auf dieser Seite gibt es weitere interessante Google Suchstrings. [via boingboing]

Tagesschau: Banken wollen Schadenersatz für Hartz-IV-Panne

Eigentlich war ja klar, dass die Banken nicht für lau zehntausende falscher Kontonummern in den Überweisungen der Arbeitsagentur korrigieren. Da bleibt nur zu hoffen, dass der schuldige "externe Dienstleister" dafür zur Kasse gebeten wird und nicht die Steuerzahler. Wer eine solch sensible Funktionalität nicht ausreichend testet, und Kontonummern rechts mit Nullen auffüllt, hat nichts Anderes verdient. Ich bin gespannt, welche Fehlleistung hinter der, in dem Artikel ebenfalls erwähnten, erneuten Übermittlung falscher Kontonummern steckt. [tagesschau]