Die Verfolger des Weihnachtsmannes

WeihnachtsbaumGerade bin ich beim täglichen Studium der Netzeitung über folgenden Artikel gestolpert. Seit insgesamt 50 Jahren informiert eine Einheit der amerikanischen Luftabwehr an HeiligabendKinder telefonisch und über das Internet darüber, wo sich der Weihnachtsmann gerade befindet.

Dieses Jahr ist das 50. Jubiläum, dass NORAD and sein Vorgänger, der Kontinentale Luftschutzverteidigungsstab (CONAD) auf den Spuren des Weihnachtsmanns, auch Santa Klaus genannt, sind. Die Tradition begann, nachdem in der Anzeige eines in Colorado Springs ansässigen Geschäfts, Sears Roebuck & Co, die Kinder dazu aufgerufen wurden, den Weihnachtsmann auf einer extra eingerichteten Hotline anzurufen, darin aber unabsichtlich eine falsche Telefonnummer enthalten war. Anstelle von Santa wurden die Kinder mit der Hotline der militärischen Mission des Oberbefehlshabers von CONAD verbunden. Der Leiter der Operation, Oberst Harry Shoup, erhielt den ersten “Santa” Anruf am Heiligen Abend 1955. Nachdem er herausgefunden hatte, was geschehen war, veranlasste Oberst Shoup seine Truppen, Radardaten zu überprüfen, um zu sehen, ob es irgendein Anzeichen gab, dass Santa sich vom Nordpol aus in südlicher Richtung bewegte. Es gab tatsächlich Zeichen von Santa und Kinder, die anriefen, wurden über Santa’s Position auf dem neuesten Stand gehalten. Und so wurde die Idee, Santa zu verfolgen, ins Leben gerufen. 1958 entschlossen sich die Regierungen Kanadas und der Vereinigten Staten, einen gemeinsamen Luftschutzverteidigungsstab für den nordamerikanischen Kontinent einzurichten, weil sie der Meinung waren, dass sie Nordamerika als Team besser verteidigen könnten. So entstand der Nordamerikanische Luftschutzverteidigungsstab.

Das ist doch mal eine sinnvolle Nutzung militärischer Technik 😉

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