Blogs are at the forefront of the tsunami recovery effort

Die internationale Ausgabe von "Der Spiegel" schreibt: "Blogs are at the forefront of the tsunami recovery effort. While traditional media drags awaiting publication, and government hotlines jam or go unanswered, bloggers have hopped into the fray, providing needed information to relatives desperate to find loved ones and those hoping to join the rescue efforts."
(Gefunden bei Instapundit.com.)

Informationen zum Tsunami in Südasien

Hier einige Links unter denen man aktuelle Informationen zur Seebebenkatasthrophe finden kann:

Wissenschaftliche Informationen:

Aktuelle Nachrichten:

Blogs:

Multimediales:

Ich möchte hier meine Betroffenheit über diese Katastrophe nicht zum Ausdruck bringen, klar ist jedoch, dass den Menschen in der betroffenen Region, die alles verloren haben, geholfen werden muß. Die Tagesschau hat eine Liste mit Spendenkonten veröffentlicht. Zusätzlich hier noch eine Liste von IT&W.

Echte Betroffenheit?

IT&W berichtet heute, dass die aktuellen Lieder der Band Juli "Die perfekte Welle" aber auch "Geile Zeit" auf vielen Radiosendern momentan aufgrund der Flutkastastrophe in Asien nicht mehr gespielt werden, weil es geschmacklos sei, diese Titel nach den Schreckensnachrichten aus dem Katastrophengebiet aufzulegen. Wenn man sich überlegt wieviele musikalische "Heile Weilt" Botschaften einem täglich per Radio um die Ohren geblasen werden, fragt man sich warum es gerade diese Songs getroffen hat. Ich werde den Eindruck jedenfalls nicht los, dass da auch die Musikindustrie ihre Finger im Spiel hat. Traurig für Juli und traurig, dass ein wirklich gutes Lied, in dem es -nebenbei bemerkt- nicht mal um Wasser geht nun nicht mehr zu hören ist.
Update:
Wie news.yahoo.de berichtet unterstützt Juli den Entschluss der Medien "Die perfekte Welle" vorerst nicht mehr zu spielen. Das nenne ich echte Medien-Konformität.

Der Jamba Inzident

Etwas sehr interessantes passiert momentan in der deutschen Blogosphere. Angestossen durch einen Artikel auf Spreeblick, formiert sich Widerstand gegen die Überflutung der Privatsender im Allgemeinen und der Musiksender Viva und MTV im Speziellen durch Werbespots für Handyklingeltöne. Auch die Reaktion einzelner Jamba Mitarbeiter, die anonym den Verfasser des Artikels angegriffen haben, stößt auf massive Ablehnung. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass eine Suche nach Jamba bei google den Spreeblick Artikel bereits an 6. Stelle zu Tage fördert. In Anbetracht der Tatsache, dass dieser Artikel weiterhin große Aufmerksamkeit generiert, ist damit zu rechnen, dass er in der Liste noch weiter nach oben wandern wird. Glücklich schätzen können sich wohl die Jamba-Begründer, die das Unternehmen noch rechtzeitig und sicherlich gewinnbringend an Verisign veräußert haben. Eine offizielle Reaktion von Versign habe ich bisher nicht finden können.
Unter http://votenow.cell5.com/ wurde eine Unterschriftenaktion gegen die massive Bewerbung der Klingeltöne bei MTV und Viva ins Leben gerufen.

Einen interessanten Kommentar zu diesem Vorfall kann man bei _notizen aus der provinz nachlesen. Dort findet sich auch eine Zusammenfassung weiterer Links zum Thema.
Dieser Vorfall zeigt für mich vor allem Eines auf: Viele Unternehmen haben die Macht der Konsumenten bisher unterschätzt. Die Möglichkeiten für Konsumenten, sich gegen gewisse Geschäftspraktiken zu wehren, waren bisher auch eher beschränkt. Das Internet jedoch und vor allem die Vielzahl einander gegenseitig zitierender Weblog-Autoren, können ein Thema relativ schnell ins öffentliche Interesse rücken und somit problematisch für ein Unternehmen werden lassen. Wenn das betroffene Unternehmen dann noch in einer Art und Weise reagiert, die zwar dem Medium Blog gerecht wird, jedoch ungeschickt in ihrer Durchführung wirkt, bekommt die Protestwelle dadurch noch weiteren Auftrieb.
Es bleibt zu hoffen, dass diese Geschichte mit einem Erfolg auf Seiten der Konsumenten endet, die Anzahl der geschalteten Werbespots auf ein erträgliches Maß begrenzt wird, und die Privatseder verstehen, dass man den Kunden nicht unreflektiert jedweden Blödsinn zumuten kann, nur weil sich damit auf den ersten Blick viel Geld verdienen läßt. Ich jedenfalls habe keine Lust mehr, mich weiterhin diesem Stumpfsinn auszusetzen und bezahle lieber ein paar Euro in der Videothek für einen Film ganz ohne Werbeunterbrechung.

Stimmungstief

Ich sitze hier am PC und schaue aus dem Fenster. Der Schnee, der so schön unter den Füßen knirscht und der in den letzten Tagen soviel Helligkeit in die Stadt gebracht hat, ist schon fast völlig dahingeschmolzen. Jetzt ist es wieder nur dunkel und grau. Wird wohl nichts werden mit weißer Weihnacht. Weihnachtsstimmung hat sich bei mir jedenfalls nicht eingestellt. Keine Deko in meiner Wohnung, kein Adventskranz, kein Christbaum. Wozu auch wenn man über die Feiertage arbeitet. Weihnachten war für mich heuer geprägt vom Konsum, Ruhe oder Frieden konnte ich nicht spüren. Vielleicht kommt ja wenigstens morgen ein wenig Weihnachtsstimmung auf und wenn nicht, dann bleibt es eben ein Tag wie jeder Andere. Frohe Weihnachten!

SPAM jetzt auch im Fernsehen

Habt Ihr in letzter Zeit mal Vormittags oder Abends den Fernseher angeschaltet und Euch irgendeinen Privatsender angetan? Inzwischen wird man in jeder Werbeunterbrechung von einer Abfolge von völlig hirnlosen Werbespots für Handy-Klingeltöne und Handy-Spiele bombardiert. Abends wird dieser Wahnsinn dann noch aufgelockert, durch Spots für Sex-Hotlines. Ganz abgesehen davon, dass dieses Bombardement jedem halbwegs intelligenten Menschen Kopfschmerzen verursacht, finde ich einen anderen Aspekt wirklich fragwürdig und alarmierend.
Diese Angebote fixen den Konsumenten mit einem billigen Angebot an, man bestellt aber eigentlich ein Abo. Die massive Ausstrahlung am Vormittag zeigt auch die gewünschte Zielgruppe: Kinder und Jugendliche. Wenn man überlegt, was ein einzelner Klingelton kostet, kann man sich damit einen ordentlichen Schuldenberg einhandeln. Die Hauptsache hier scheint zu sein, ohne Rücksicht auf Verluste und auf Kosten von eingeschränkt geschäftsfähigen Konsumenten möglichst viel Geld zu verdienen. Zum Glück habe ich keine Kinder. Mehr zu diesem Thema bei IT&W und xonio

i took the blue pill