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Virus Warnung

Bio HazardSeit gestern kursiert laut HeiSec eine neue Variante des SOBER-Wurms. Der neue Abkömmling dieses erfolgreichen Wurms SOBER.O versendet E-Mails die unter Anderem wie eine Benachrichtigung über gewonnene Tickets zur Fußball-WM aussehen. Die Absenderadressen sind gefälscht. Auch eine Mailadresse der FIFA wird verwendet. Die FIFA hat mittlerweile reagiert und eine Warnung publiziert. Laut HeiSec haben auch die meisten Hersteller von Antivirensoftware reagiert und ihre Virensignaturen mittlerweile aktualisiert.

Entschuldigung

So, nun ist das virtuatron::weblog endlich wieder erreichbar. Die Datenbank war down, was eigentlich untypisch für meinen Provider ist – so ganz ohne Ankündigung bzw. Entschuldigung.

Edit: Die Erklärung für den Ausfall ist nun doch noch bei mir angekommen:

bitte entschuldigen Sie die spaete Beantwortung Ihrer Anfrage.
Durch Krankheit verhindert, konnten nicht alle Supportanfragen rechtzeitig beantwortet werden.
Der Ausfall wurde durch einen Hardwaredefekt am Mysql-Server verursacht und dauerte einige Stunden. Ein neuer Mysql-Server wird aus diesem Grunde derzeit vorbereitet und demnaechst ueber Nacht angeschlossen. Der Wechsel wird voellig reibungslos vonstatten gehen.

Mit freundlichen Gruessen
Bjoern Koppe

Forelle

Gebratene Forelle mit Thymian

Ich habe zu meinem Geburtstag ein Kochbuch geschenkt bekommen. Oft ist
mir das Kochen nach Rezept ja viel zu aufwendig, mühevoll, teuer in der
Zutatenbeschaffung… aber trotzdem muss ich sagen, bin ich um einige
Anregungen reicher, dank Jamie und natürlich den Schenkern Clarissa und Tom!
Ich bin wirklich begeistert vom ersten Gericht an das ich mich gewagt
habe: Im Ofen gebratene Forelle mit Thymian (S.88f in „Kochen mit Jamie Oliver“ ).

Journalistik?

Ich habe gerade diesen Artikel [via Schockwellenreiter] gelesen, und möchte hier mal was klarstellen:

Nein, wir sind keine Journalisten und wir möchten auch keine sein.
Die Texte die hier der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sind subjektiv und spiegeln allein die Haltung des jeweiligen Autors wieder. Hier geht es weder um Objektivität noch um Wahrheit, sondern um unsere Sicht der Dinge, geprägt durch unsere momentane Stimmung, unsere politische Einstellung, unsere Interessenlage etc. Nebenbei bemerkt bemühen wir uns natürlich, trotzdem keine Unwahrheiten zu verbreiten.

Ich bekomme langsam den Eindruck, dass die Angst umgeht bei den professionellen Journalisten. Immer wieder wird das Thema Weblogs von den klassischen Medien aufgegriffen, und auf die Gefahren hingewiesen, die das Veröffentlichen von Information ohne zwischengeschaltete Kontrollinstanz mit sich bringe. Im Gegensatz könne man sich auf die Veröffentlichungen der klassischen Medien verlassen, da hier eine redaktionelle Kontrolle stattfinde. Jeder weiß, dass auch in den klassischen Medien die Berichterstattung nicht immer objektiv ist, und zum Beispiel stark von der politischen Ausrichtung des Verlags abhängt. Bestes Beispiel ist hier die Bild (bewußt kein Link) als Sprachrohr des Axel-Springer-Verlages.

Weblogs sind praktizierte Meinungsfreiheit, und haben somit in einer Demokratie wie unserer unbedingt ihre Daseinsberechtigung. Eine Gefahr die von dieser Form der Meinungsäußerung ausgehen soll kann ich nicht entdecken. Wohl aber die unbequeme Notwendigkeit für Politik, Wirtschaft und Presse sich an ein neues Medium zu gewöhnen, in dem die Meinung "kleiner Leute" große Wirkung entfalten kann.

Studiengebühren: An der Realität vorbei

Der bayerische Wissenschaftsminister Goppel konstatiert bezüglich der geplanten Einführung von Studiengebühren:

Die Chancengleichheit der Kommilitonen wird durch die Einführung von Studiengebühren nicht gefährdet, Die Betroffenen müssen lediglich jeden Monat für 100 Euro auf etwas verzichten oder zwei Nachhilfestunden geben.

Da hat der Geldsegen den einem das Politikerdasein beschert wohl des Ministers Blick auf die Realität getrübt. In München kostet eine Wohnung um die 500 Euro im Monat ohne Nebenkosten. Für Studierende, die nicht bei Ihren Eltern wohnen können, bedeutet dies schon eine massive finanzielle Belastung und Wohnheimplätze sind so knapp, dass das Studentenwerk zu jedem Semesterbeginn händeringend die Vermieter auffordert, preiswerten Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Kommen nun noch Studiengebühren hinzu muss ein durchschnittlicher Studierender in Zeiten in denen auch die Jobs knapp, schon lange sozailabgabenpflichtig und längst nicht mehr so gut bezahlt sind wie noch vor einigen Jahren schon ziemlich viel arbeiten, um das Studium finanzieren zu können. Das dies nicht ohne Konsequenz für die Semesterzahl bleiben kann ist klar, mit der Einführung von Studiengebühren entstehen hierdurch noch zusätzliche Kosten. Die Aussicht, nach dem Abschluss eines Studiums in Deutschland momentan einen Job zu finden, sind auch nicht gerade rosig, so dass auch das Aufnehmen eines Studiendarlehens ein beträchtliches finazielles Risiko darstellt.
Ich für meinen Teil hätte große Schwierigkeiten gehabt mein Studium unter diesen Voraussetzungen zu realisieren, und das obwohl ich durchaus nicht aus einer armen Familie stamme.
Die Zweiklassenbildungslandschaft steht vor der Tür. Studieren wird nur noch, wer hauptberuflich Sohn/Tochter sein kann. Herr Goppel reiht sich nahtlos in das Trauerspiel ein, dessen erste Akte bzgl. des Schulsystems schon hervorragend durch Frau Hohlmeier ausgefüllt wurden. [via focus.de]