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Bildschirmschoner „Electric Sheep“ mit KDE4 und OpenSuse 11.1

electricsheep
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Electric Sheep“ ist ein kollaborativer Bildschirmschoner, der animierte Fraktale anzeigt, die von einem Server heruntergeladen werden. Gleichzeitig werden im Hintergrund neue Fraktale gerendert und auf den genannten Server hochgeladen.  „Electric Sheep“ ist meiner Meinung nach einer der hübschesten Bildschirmschoner überhaupt, und so wollte ich ihn auch nach dem Umstieg auf OpenSuse 11.1 mit KDE4 weiterhin benützen. Leider gibt es bisher kein RPM für OS 11.1, deshalb war etwas Handarbeit angesagt.

Unter http://community.electricsheep.org/node/271 gibt es das Script makesheep.sh, das den Quellcode von „Electric Sheep“ auscheckt, kompiliert und installiert. Eventuell scheitert die Kompilierung zunächst aufgrund von fehlenden Abhängigkeiten. Die benötigten Pakete kann man den Fehlermeldungen entnehmen und mit zypper installieren. Wenn das Script durchgelaufen ist, findet man die installierten Binaries in /usr/local/.

Zunächst ein Test, ob auch alles funktioniert:

vha@asherah:~> electricsheep-preferences

Mit einem Klick auf „Online Help“ gelangt man auf eine Hilfeseite. Dort kann man sich auch gleich registrieren, und die Login-Daten im Einstellungsdialog eingeben. An den weiteren Einstellungen muss nichts geändert werden.

vha@asherah:~> electricsheep

Nun sollte sich ein Fenster öffnen, und nach kurzer Wartezeit ein animiertes Fraktal angezeigt werden.

Wenn soweit alles funktioniert, fehlt nur noch die Integration in KDE4. Hierzu zunächst diese Datei herunterladen…

[download id=“6″]

…und sie (als Root) nach /usr/share/kde4/services/ScreenSavers/ kopieren. Nun kann man „Electric Sheep“ in den Systemeinstellungen unter „Arbeitsfläche->Bildschirmschoner: Fraktale“ auswählen. Zuletzt noch in den Einstellungen bei Video Driver „gl“ eintragen. Das war’s.

Have fun!

Links vom 7. Mai 2009 bis 8. Mai 2009

Links vom 17. Februar 2009 bis 18. Februar 2009

1&1 und MYSQL AB gegen Softwarepatente

Mit einem offenen Brief rufen Andreas Gauger (1&1) und MÃ¥rten G. Mickos (MYSQL AB) zum Widerstand gegen Softwarepatente auf.

Softwarepatente sind zunehmend eine Plage für unsere Branche und hemmen die Innovationstätigkeit. Strategischer und spekulativer Missbrauch von Softwarepatenten durch große Marktteilnehmer sowie durch Rechtssubjekte ohne eigene Produkte greift immer mehr um sich. Ganze Marktsegmente sind in "patent thickets" ("Patent-Dickichte") verwandelt worden. Seit mehreren Jahren steigen die Ausgaben für Streitigkeiten über Software schneller als die Umsätze mit Software. In einer kürzlichen Umfrage unter deutschen Betrieben befürchtete die Mehrzahl der Teilnehmer, dass ein Softwarepatent sie ihre Existenz kosten könnte. Doch die Softwarepatente sind kein unabänderliches Schicksal. In der Europäischen Union besteht eine hervorragende Chance, den gesetzlichen Ausschluss von Patenten auf Software zu verteidigen, sofern wir zusammenhalten und jetzt die entscheidenden Maßnahmen ergreifen. Über den unmittelbaren positiven Effekt auf ein Marktgebiet mit 450 Millionen Einwohnern hinaus würde dies der Welt zeigen, dass das Problem der Softwarepatente mit der Zeit politisch zu lösen ist. []

Bleibt zu hoffen, daß weitere Unternehmen auf diesen Zug aufspringen und ihren Einfluß geltend machen um den Befürwortern von Softwarepatenten die Stirn zu bieten.
[via schockwellenreiter.de]
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Seid keusch und treibt keine Unzucht

…empfiehlt der Papst als einzig von der katholischen Kirche gebilligtes Mittel gegen Aids.

Wir akzeptieren den Gebrauch von Präservativen nicht, nicht einmal zur Lösung des Aidsproblems

,sagt ein Sprecher des Vatikans.

Da fällt mir echt nichts mehr ein. Wie kann eine Organisation mit unglaublichem Einfluss gerade bei den durch AIDS am meisten betroffenen Menschen in der 3. Welt, die Wahrheit aus ideologischen Gründen derart standhaft ignorieren. Nicht nur, dass dieser Standpunkt mit der vielgepredigten Nächstenliebe nicht zusammengeht, nebenbei wird ein weiteres globales Problem -die Überbevölkerung- und deren Folgen mit Nichtbeachtung gestraft.

Schön langsam muss ich echt ernsthaft über einen Austritt nachdenken. Bisher habe ich die Kirchensteuer immer als sinnvolle Unterstützung einer wohltätigen Organsisation angesehen. Der Glaube ist irgendwo auf dem Lebensweg liegengeblieben und war schon lange kein Grund mehr für's Katholischsein. Aber wenn die katholische Kirche nicht bald in der Gegenwart ankommt, dann ist eine Spende an z.B. Ärzte ohne Grenzen mit Sicherheit sinnvoller.