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Tadaaaa!

Es ist vollbracht, fast jedenfalls, und WordPress läuft wie man unschwer erkennen kann. Die Artikel sind aus pLog importiert, was bis auf die üblichen Kodierungs-Nicklichkeiten erstaunlich problemlos funktioniert hat. Eine kurze Anleitung hierzu gibt es demnächst hier. Jetzt nur noch die Kommentare nachtragen, die seltsamen Sonderzeichen in den Postingtiteln durch die passenden Umlaute ersetzen und die Idee für ein eigenes Theme auch wirklich umsetzen, dann kann wieder mit Freude gebloggt werden, ohne dass ich mich mit einem trägen funktionsüberladenen Backend herumärgern muss.

Spam: Neue Qualität

In den letzten Wochen verbringe ich jeden Tag wertvolle Zeit damit, Kommentarspam zu löschen, der von meinen Filtern nicht erkannt wurde, weil er normalen Kommentaren sehr ähnlich ist. Keine Flut von Links mehr, wenige Buzzwords und auf den ersten Blick halbwegs vernünftige englische Texte, die die Seite in den höchsten Tönen loben.

Hat irgendjemand einen vernünftigen Ansatz, wie man dieses Problem in den Griff bekommt. Für Hilfestellung wäre ich wirklich sehr dankbar.

Bundesamt für Strahlenschutz veröffentlicht SAR-Tabellen

Das BfS hat Tabellen veröffentlicht, die den SAR-Wert für eine Vielzahl von Mobiltelefonen wiedergeben. Bereinigt man diese Tabelle um nicht mehr erhältliche Modelle, so erfüllen ca. 33% der derzeit erhältlichen Mobiltelefone die Voraussetzungen für die Vergabe des blauen Engels.

Auch wenn bisher noch keine sicheren Erkenntnisse über die Schädlichkeit hochfrequenter elektrischer Felder existieren, sollte man darauf achten, Mobiltelefone mit möglichst niedrigem SAR-Wert zu verwenden, so das BfS.

[via heise.de]

Wahlkampf-Ver(w)irrungen

RecyclingWas momentan in Deutschland passiert, ist recht kurios.

Erinnern wir uns zurück: Schöder hatte die Vertrauensfrage gestellt, weil er die Regierungsfähigkeit der Rot-Grünen Koalition als nicht mehr gegeben betrachtete. Die wichtigsten Gründe hierfür waren die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat und die hierfür verantwortlichen verlorenen Landtagswahlen.

Jetzt möchte Schröder wieder Kanzler werden. Dazu braucht er zunächst eine Mehrheit im Bundestag, die ihn wieder zum Kanzler macht. Die Stimmen der Union und der FDP fallen da wohl aus. Bleibt also eine rot-grüne oder eine rot-rote Koalition, doch die Bundestagswahl ändert nichts an den Mehrheitsverhältnissen im Bundesrat. Es bliebe also weiterhin alles schwierig, und die Probleme mit denen Schröder seine Vertrauensfrage begründete, bestünden weiterhin.

Wenn also alles so läuft wie Schröder und seine SPD sich das vorstellen, dürfen wir dann im Dezember nochmals wählen?

Der virtuelle Politiker sagt: Bla!

Der virtuelle Politiker sagt:
Wir sind zwingend 1 Million erwerbsfähige Sozialhilfeempfängerinnen und global.

Wir fördern — das Autonomiemodelle, professionelles Management und Menschenrechte sind aber auch Zeichen setzen, das Kindergeld und ab dem die Binnennachfrage und demografischem Wandel ist in die Ausschreibungsverfahren möglichst alle Branchen zu erreichen. Mit der Sicherung der Wiedervereinigung gesunken. Während der LKW-Maut direkt abstimmen können.

Kinder und das Recht auf mindestens 1,3 Millionen Euro jährlich, die ostdeutschen Länder sollen auch industriepolitisch bedeutsames Projekt. Wir wollen, daß Worten endlich wieder herein? Das gilt unverändert das Lebensnotwendige in Vollzeitarbeit zurückzukehren.

Wir schaffen Vertrauen in Deutschland einen neuen Ländern mehren sich, und Bestandserneuerung gestellt. Es ist bereits beschlossenen "Aktionsplan Drogen und verschiebt die Lohnzusatzkosten ist und Einkommenssteuer erfasst werden.

Der Phrasinator remixed quasi etwas Neues aus den Parteiprogrammen verschiedener Parteien.

Fast jedes Computer-Programm kann man dazu bringen, unsinnige Ergebnisse zu liefern. Man braucht es nur mit hinlänglich wirren Daten zu füttern: 'Mist rein, Mist raus' lautet denn auch eine alte Programmierer-Weisheit. (Brian Hayes)

Das erklärt dann auch warum da am Ende nichts vernünftiges herauskommen kann :-).

[via argh!

Phishing auf Kosten der Stadtsparkasse

Gestern erreichte mich eine Phishing-Mail mit folgendem Text:

 Sehr geehrter Kunde,
 
Da gegenwärtig die Betrügereien mit den Bankkonten von unseren Kundschaften öfters zustande kommen, sind wir genötigt, nachträglich eine zusätzliche Autorisation von den Kunden der Stadtsparkasse München durchzuführen.
 Der Sicherheitsdienst von der Stadtsparkasse München hat die Entscheidung getroffen, ein neues Datensicherheitssystem einzuführen. Im Zusammenhang damit wurden von unseren Fachleuten sowohl die Protokolle der Informationsübertragung, als auch die Methode der Kodierung der übertragenen Daten neu erstellt.
 
 Infolgedessen bitten wir Sie, eine spezielle Form der zusätzlichen Autorisation auszufüllen.
[…]

Neu ist, dass jetzt scheinbar nicht mehr nur die Kunden der Großbanken  Zielobjekt der Phisher sind.

Da davon auszugehen ist, dass eine seriöse Bank, niemals ihre Kunden  zur Eingabe von PINS bzw. TANS auffordern würde, sollte man solche  Aufforderungen natürlich tunlichst ignorieren. Sonst wundert man sich sicherlich beim Studieren des nächsten Kontoauszuges über sonderbare Überweisungen.

Die Stadtsparkasse hat auf ihrer Homepage bereits eine Warnung veröffentlicht.

Firefox als Standardbrowser unter KDE

Konqueror ist als Browser bestimmt nicht schlecht, trotzdem
bevorzuge ich Firefox zum Surfen. Dieser Artikel beschreibt die Einrichtung von Firefox als Standardbrowser unter KDE und SuSE 9.3. Da Firefox beim Aufruf mehrerer Instanzen manchmal unnötigerweise zur Auswahl eines Profils auffordert, habe ich ein kleines „Wrapper-Skript“ gebastelt, das nebenbei neue Seiten in Tabs und nicht in einem neuen Fenster öffnet, wenn schon eine Instanz von Firefox existiert.

Zunächst das Skript:
#!/bin/bash
# based on a script by Taj Morton
# <taj [at] wildgardenseed [dot] com>
# Public Domain--do what you want with it
#
ff_user=`id -un`
if [[ `ps -au$ff_user | grep firefox-bin` ]];
then firefox -remote "openurl($1,new-tab)"
else firefox $1
fi

Dieses Skript wird unter dem Namen firefox_tabbed ins home-Verzeichnis gespeichert. Damit das Skript für alle Benutzer
verfügbar ist, sollte es nach /usr/local/bin kopiert werden:
vha@asherah:~> su -
Password:
asherah:~ # cp /home/vha/firefox_tabbed /usr/local/bin/

Jetzt noch die Dateirechte entsprechend setzen:
asherah:~ # chmod 755 /usr/local/bin/firefox_tabbed
asherah:~ # exit
logout

Nun kann im KDE-Kontrollzentrum (kcontrol) Firefox als Standardbrowser gesetzt werden:

  1. KDE-Komponenten/Dateizuordnungen öffnen…
  2. Nach „html“ suchen, und text/html öffnen…
  3. Hinzufügen klicken…
  4. In die Textzeile ganz oben „/usr/local/bin/firefox_tabbed %u“ eingeben und „OK“ klicken…
  5. In der „Rangfolge auszuführender Programme“ sollte „firefox_tabbed“ nun ganz oben stehen…
  6. Diesen Eintrag markieren und auf „Bearbeiten…“ klicken…
  7. Unter „Programme/Erweiterte Optionen/Start“ das Häckchen bei „Startrückmeldung aktivieren“ entfernen, und 2x „OK“ klicken…
  8. „Anwenden“ klicken…
  9. Fertig.