Schlagwort-Archive: Kultur

Man darf gespannt sein

Geheimnisvolles verheißend, liefen in den letzten Tagen auf einigen "großen" Seiten der deutschen Blogosphäre Counter rückwärts. Jetzt wissen wir, was das zu bedeuten hatte: Die Spreeblick Verlag KG hat das Licht der Welt erblickt, und es sich zur Aufgabe gemacht, sich um die Veröffentlichung und Finanzierung von hochqualitativen Blogs zu Nischenthemen zu kümmern.

Spreeblick wird die Entwicklung des Verlags dokumentieren
Antifreeze unabhängige Kultur zwischen Musik und Kunst
d-fraq weiterhin über Computerspiele
lautgeben.de das Politblog
trashkurs beschäftigt sich mit dem Musizieren
zoomo Sehens- und Hörenswertes in TV und Radio

Da kann man ja mal gespannt sein. Die Verantwortlichen bürgen ja bekanntlich für Qualität. Von meiner Seite jedenfalls viel Erfolg. Solange der Inhalt stimmt, ist mir völlig egal, ob die Autoren damit Geld verdienen. Für Andere gilt dies scheinbar nicht.

Star Wars – Episode III – Revenge of the Sith

Ich habe gerade einen grandiosen Kinoabend erlebt, nachdem ich mit viel Glück heute noch eine Karte für „Star Wars – Episode III – Revenge of the Sith“ ergattert hatte. Na gut, der Platz war nicht der Beste, aber darüber tröstet dieser Film einen leicht hinweg. Zwar wußte man ja eigentlich schon wie die Geschichte weitergeht, trotzdem überrascht einen die dritte Episode mehr als einmal. Gekrönt mit großen Bildern, atemberaubenden Spezialeffekten und einer schnellen spannungsgeladenen Erzählweise wird der Film so zu einem äußerst unterhaltsamen Vergnügen.

Offizielle Webseite

Prädikat: Uneingeschränkt sehenswert.

Edit: Eine Kleinigkeit hätte ich jetzt fast vergessen. Wer diesen Film (deep-link in eine geframte Seite, sorry) im Original in bester Tonqualität genießen möchte, dem sei das Cinema in München wärmstens empfohlen.

Hubschrauber gegen Sprayer

Seltsam dass manche Themen wie Luftblasen in der Prioritätenliste der Medien ganz nach oben steigen, obwohl sich jedem halbwegs vernünftigen Menschen unwillkürlich das Gefühl aufdrängen sollte, dass es Wichtigeres gibt. Momentan ist der Kampf gegen illegale Graffitis solch ein Thema.

Herr Shily verkündet nun auch den verstärkten Einsatz von Hubschraubern im Kampf gegen illegale Graffitis und ein Sprecher seines Ministeriums sagt dazu Folgendes:

Durch die Hubschrauber-Einsätze entstünden keine zusätzlichen Kosten,
da sie ohnehin flögen. "Polizeihubschrauber sind dazu da, um Einsätze
zu fliegen – nicht, um in einer Wartungshalle vor sich hinzurosten."

Dieser Ausspruch erregt dann doch wirklich meine Aufmerksamkeit da ich im Anbetracht der Tatsache, dass jede Flugminute eines Hubschraubers um 50 € kostet, nicht glauben möchte, dass Polizeihubschrauber ohne spezifischen Auftrag einfach so "Streife fliegen".

[via tagesschau.de]

Dinge die die Welt nicht braucht

Der Gematriculator misst, wie gut bzw. böse ein Text oder eine Webseite ist.

This site is certified 15% EVIL by the Gematriculator

The Gematriculator is a service that uses the infallible methods of Gematria developed by
Mr. Ivan Panin to determine how good or evil a web site or a text passage is.

Basically, Gematria is searching for different patterns through the text, such as the
amount of words beginning with a vowel. If the amount of these matches is divisible by a
certain number, such as 7 (which is said to be God's number), there is an incontestable
argument that the Spirit of God is ever present in the text. Another important aspect in
gematria are the numerical values of letters: A=1, B=2 … I=9, J=10, K=20 and so on. The
Gematriculator uses Finnish alphabet, in which Y is a vowel.

Experts consider the mathematical patterns in the text of the Holy Bible as God's watermark of authenticity.
Thus, the Gematriculator provides only results that are absolutely correct.

Was es nicht alles gibt… Irgendwie bin ich mir nicht böse genug, mal sehen was sich da machen lässt:-D

[via Kulturstau.de]

In Europa gehen die Lichter aus. Ein Totentanz

Eine weitere Aufführung der aktuellen Produktion des Münchener Theater Sündenfall e.V „In Europa gehen die Lichter aus. Ein Totentanz“ findet am 23. und 24. Januar 2005 in Marburg statt.

Eine Uraufführung von Theater Sündenfall zum 90. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges: Der Weg in die Katastrophe, szenisch dargestellt mit Originaldokumenten. In Zusammenarbeit mit dem Seminar für Neuere Geschichte der Universität Marburg.

Sarajewo
(Photo: Louisa Summer)

Weitere Informationen zu dieser Aufführung gibt es hier. Ich kann einen Besuch dieser Aufführung wärmstens empfehlen. Es erwartet Euch eine -trotz des ernsten Themas- sehr unterhaltsame Inszenierung, Wissensgewinn inklusive.

Spiegel Online: Blogger heizen Jamba ein

Die Diskussion über die Werbespots der Klingeltonvermarkter Jamba und deren von vielen als zweifelhaft angesehenen Geschäftspraktiken, die auf Spreeblick begann und sich schnell über die deutsche Blogosphäre ausbreitete, ist nun auch von der Main-Stream-Presse aufgegriffen worden. Christian Stöcker schreibt bei Spiegel Online:

"Das
Unternehmen Jamba verdient viel Geld mit Klingeltönen und nervt mit
stakkatoartig wiederholten Miniwerbespots. Jetzt hat ein Berliner
unabsichtlich eine Lawine von Negativ-PR für Jamba ausgelöst – mit der
Hilfe der Blogger-Community.[]"

Subjektiv
habe ich das Gefühl, dass die Anzahl dieser Spots zumindest etwas
abgenommen hat, soweit man das beurteilen kann wenn man Fernsehen nur
über Hausantenne empfängt. Eventuell lesen doch schon mehr Großkonzerne
mit als angenommen.