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SpOn: NOK macht München Hoffnung

SpOn schreibt dazu Folgendes:

Das deutsche NOK hält eine Bewerbung Münchens um die Austragung der Winterspiele 2014 für realistisch. Bis zur IOC-Tagung Ende Juli sei noch genügend Zeit, darüber zu entscheiden. Top-Funktionäre halten die Chance, dass in absehbarer Zeit in Deutschland Olympische Spiele ausgerichtet werden, im Winter für besser als im Sommer. [Weiterlesen…]

Ich würde das gerne erleben und als Nebeneffekt verschwindet dann vielleicht auch das verstaubte, abgrundtiefhäßliche Siebziger-Jahre-Farbverläufe-Design aus Münchens U- und S-Bahnhöfen, an das meine Augen sich einfach nicht gewöhnen wollen ;-).

WineTools

Auch wenn für fast jede vorstellbare Anforderung leistungsfähige Programme unter Linux verfügbar sind, so gibt es doch Programme wie zum Beispiel MS Office, auf die man heutzutage nur schwer verzichten kann. Neben einer Dualboot-Konfiguration besteht auch die Möglichkeit die Programme mittels WINE ("Wine Is Not an Emulator"), einer Software, die Windows-Programmen die Schnittstellen der Windows-API zur Verfügung stellt und auf Linux-Funktionen umsetzt.

In der aktuellen ct (2/2005) berichtet Joachim von Thadden über den Einsatz von Windows-Programmen unter Linux mittels WINE. Neben der manuellen Installation, verbunden mit eigenhändigem Fummeln an der Wine-Konfiguration, lassen sich gänige Programme bequem mit Hilfe der von ihm weiterentwickelten WineTools installieren. Die nicht triviale Installation von IE6SP1 beispielsweise gerät mit Tool buchstäblich zum Kinderspiel. Auch die Konfiguration von WINE wird durch dieses Tool deutlich einfacher. Weiterführende Links bei heise hier und hier.

Unerwartete Einblicke

mit der Google Suchanfrage [inurl:"ViewerFrame?Mode="] kann man im Moment ca. 745 ungesicherte Webcams finden, und unerwartete Einblicke z.B in Labors und Besprechungszimmer, Terrarien etc. erhalten. Auch Schwenken und Zoomen ist möglich und manche dieser Kameras übertragen sogar den Ton ;-).

Terrarium Webcam

Nachtrag: Hier ein Link, mit dem sich noch mehr dieser Webcams finden lassen. Mit diesem und diesem Link kann man nach einem anderen Webcamfabrikat suchen, deren Framerate höher ist und auf dieser Seite gibt es weitere interessante Google Suchstrings. [via boingboing]

Tageschau: Flutwelle: Augenzeugenberichte in Weblogs

Vor einer Woche verwüstete in Südasien ein Tsnuami weite Küstengebiete. Die Flut tötete mindestens 150.000 Menschen und vernichtete die Lebensgrundlagen von Millionen. In der Region herrscht vielerorts Chaos, die Helfer konnten noch nicht zu allen Bedürftigen vordringen. Weblogs tragen Augenzeugenberichte aus der Region zusammen. Sie zeichnen ein erschütterndes Bild von den Tagen nach der Katastrophe. tagesschau.de hat Weblog-Einträge aus dem Englischen übersetzt.

Next Stop Weatherstone Square

Dem regelmäßigen Benutzer des Münchner Nahverkehrs vergeht der Spass an dieser Methode der Fortbewegung aus gegebenem Anlaß ziemlich schnell. Bei Toytownmunich habe ich nun etwas gefunden, dass dieser unangenehmen Notwendigkeit wieder einen gewissen Witz verleiht: Einen anglifizierten U-Bahnstreckenplan 🙂

Hier gibt es den vollständigen Plan, und hier ein PDF zum Ausdrucken.

Blogs are at the forefront of the tsunami recovery effort

Die internationale Ausgabe von "Der Spiegel" schreibt: "Blogs are at the forefront of the tsunami recovery effort. While traditional media drags awaiting publication, and government hotlines jam or go unanswered, bloggers have hopped into the fray, providing needed information to relatives desperate to find loved ones and those hoping to join the rescue efforts."
(Gefunden bei Instapundit.com.)

Informationen zum Tsunami in Südasien

Hier einige Links unter denen man aktuelle Informationen zur Seebebenkatasthrophe finden kann:

Wissenschaftliche Informationen:

Aktuelle Nachrichten:

Blogs:

Multimediales:

Ich möchte hier meine Betroffenheit über diese Katastrophe nicht zum Ausdruck bringen, klar ist jedoch, dass den Menschen in der betroffenen Region, die alles verloren haben, geholfen werden muß. Die Tagesschau hat eine Liste mit Spendenkonten veröffentlicht. Zusätzlich hier noch eine Liste von IT&W.

Der Jamba Inzident

Etwas sehr interessantes passiert momentan in der deutschen Blogosphere. Angestossen durch einen Artikel auf Spreeblick, formiert sich Widerstand gegen die Überflutung der Privatsender im Allgemeinen und der Musiksender Viva und MTV im Speziellen durch Werbespots für Handyklingeltöne. Auch die Reaktion einzelner Jamba Mitarbeiter, die anonym den Verfasser des Artikels angegriffen haben, stößt auf massive Ablehnung. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass eine Suche nach Jamba bei google den Spreeblick Artikel bereits an 6. Stelle zu Tage fördert. In Anbetracht der Tatsache, dass dieser Artikel weiterhin große Aufmerksamkeit generiert, ist damit zu rechnen, dass er in der Liste noch weiter nach oben wandern wird. Glücklich schätzen können sich wohl die Jamba-Begründer, die das Unternehmen noch rechtzeitig und sicherlich gewinnbringend an Verisign veräußert haben. Eine offizielle Reaktion von Versign habe ich bisher nicht finden können.
Unter http://votenow.cell5.com/ wurde eine Unterschriftenaktion gegen die massive Bewerbung der Klingeltöne bei MTV und Viva ins Leben gerufen.

Einen interessanten Kommentar zu diesem Vorfall kann man bei _notizen aus der provinz nachlesen. Dort findet sich auch eine Zusammenfassung weiterer Links zum Thema.
Dieser Vorfall zeigt für mich vor allem Eines auf: Viele Unternehmen haben die Macht der Konsumenten bisher unterschätzt. Die Möglichkeiten für Konsumenten, sich gegen gewisse Geschäftspraktiken zu wehren, waren bisher auch eher beschränkt. Das Internet jedoch und vor allem die Vielzahl einander gegenseitig zitierender Weblog-Autoren, können ein Thema relativ schnell ins öffentliche Interesse rücken und somit problematisch für ein Unternehmen werden lassen. Wenn das betroffene Unternehmen dann noch in einer Art und Weise reagiert, die zwar dem Medium Blog gerecht wird, jedoch ungeschickt in ihrer Durchführung wirkt, bekommt die Protestwelle dadurch noch weiteren Auftrieb.
Es bleibt zu hoffen, dass diese Geschichte mit einem Erfolg auf Seiten der Konsumenten endet, die Anzahl der geschalteten Werbespots auf ein erträgliches Maß begrenzt wird, und die Privatseder verstehen, dass man den Kunden nicht unreflektiert jedweden Blödsinn zumuten kann, nur weil sich damit auf den ersten Blick viel Geld verdienen läßt. Ich jedenfalls habe keine Lust mehr, mich weiterhin diesem Stumpfsinn auszusetzen und bezahle lieber ein paar Euro in der Videothek für einen Film ganz ohne Werbeunterbrechung.