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Open Source Linux Magazin

Mit Linux-Echo wurde ein echtes Open-Source-Magazin ins Leben gerufen. Das Magazin soll alle drei Monate in gedruckter Form erscheinen. Die Inhalte basieren ausschließlich auf dem Wiki des Magazins, so dass die Open-Source-Gemeinde vollständig für die inhaltliche Gestaltung des Magazin verantwortlich ist.

Linux-echo ist die erste gedruckte deutschsprachige Zeitschrift
komplett gestaltet von der Linux Open Source Gemeinde für die Open
Source Gemeinde.

Alle Inhalte der Zeitschrift sind ausschließlich Artikel der Open Source Autoren.
Die Zeitschrift wird alle 3 Monate erscheinen und wird nur im Abo erhältlich sein.

Linux-Echo

[via osZine]

Hubschrauber gegen Sprayer

Seltsam dass manche Themen wie Luftblasen in der Prioritätenliste der Medien ganz nach oben steigen, obwohl sich jedem halbwegs vernünftigen Menschen unwillkürlich das Gefühl aufdrängen sollte, dass es Wichtigeres gibt. Momentan ist der Kampf gegen illegale Graffitis solch ein Thema.

Herr Shily verkündet nun auch den verstärkten Einsatz von Hubschraubern im Kampf gegen illegale Graffitis und ein Sprecher seines Ministeriums sagt dazu Folgendes:

Durch die Hubschrauber-Einsätze entstünden keine zusätzlichen Kosten,
da sie ohnehin flögen. "Polizeihubschrauber sind dazu da, um Einsätze
zu fliegen – nicht, um in einer Wartungshalle vor sich hinzurosten."

Dieser Ausspruch erregt dann doch wirklich meine Aufmerksamkeit da ich im Anbetracht der Tatsache, dass jede Flugminute eines Hubschraubers um 50 € kostet, nicht glauben möchte, dass Polizeihubschrauber ohne spezifischen Auftrag einfach so "Streife fliegen".

[via tagesschau.de]

Journalistik?

Ich habe gerade diesen Artikel [via Schockwellenreiter] gelesen, und möchte hier mal was klarstellen:

Nein, wir sind keine Journalisten und wir möchten auch keine sein.
Die Texte die hier der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sind subjektiv und spiegeln allein die Haltung des jeweiligen Autors wieder. Hier geht es weder um Objektivität noch um Wahrheit, sondern um unsere Sicht der Dinge, geprägt durch unsere momentane Stimmung, unsere politische Einstellung, unsere Interessenlage etc. Nebenbei bemerkt bemühen wir uns natürlich, trotzdem keine Unwahrheiten zu verbreiten.

Ich bekomme langsam den Eindruck, dass die Angst umgeht bei den professionellen Journalisten. Immer wieder wird das Thema Weblogs von den klassischen Medien aufgegriffen, und auf die Gefahren hingewiesen, die das Veröffentlichen von Information ohne zwischengeschaltete Kontrollinstanz mit sich bringe. Im Gegensatz könne man sich auf die Veröffentlichungen der klassischen Medien verlassen, da hier eine redaktionelle Kontrolle stattfinde. Jeder weiß, dass auch in den klassischen Medien die Berichterstattung nicht immer objektiv ist, und zum Beispiel stark von der politischen Ausrichtung des Verlags abhängt. Bestes Beispiel ist hier die Bild (bewußt kein Link) als Sprachrohr des Axel-Springer-Verlages.

Weblogs sind praktizierte Meinungsfreiheit, und haben somit in einer Demokratie wie unserer unbedingt ihre Daseinsberechtigung. Eine Gefahr die von dieser Form der Meinungsäußerung ausgehen soll kann ich nicht entdecken. Wohl aber die unbequeme Notwendigkeit für Politik, Wirtschaft und Presse sich an ein neues Medium zu gewöhnen, in dem die Meinung "kleiner Leute" große Wirkung entfalten kann.