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Unfreiwillig komisch

Momentan werde ich wieder ausführlich per ICQ belästigt. Verschiedene Firmen suchen auf diesem Weg „Finanzmanager“ für 1000 € im Monat. Eigentlich soll hier wohl eher Geld gewaschen werden. Da die Urheber dieser Nachrichten des Deutschen aber nur eingeschränkt mächtig sind, entbehren die Messages nicht einer gewissen Komik:

Die Firm CF-Corp sucht das (Arbeits) personal. Wir bieten das Amt der Finanzmanager an. CF-Corp ist eine Erfahrung der vieljahrigen Zusammenarbeit in den Landern Evropas. Wir bedurfen uns des verantwortlichen arbeitsfahigen zielstrebigen Menschen. Sie sind mehr als 21 Jahre, Sie wunschen viel Geld zu verdienen, dann diese Arbeit fur Sie!
1000 e pro Monat
Alle Fragen und die Vorschlage Sie NUR HIER …

Die Telefonnummer habe ich vorsichtshalber entfernt ;-).

Der virtuelle Politiker sagt: Bla!

Der virtuelle Politiker sagt:
Wir sind zwingend 1 Million erwerbsfähige Sozialhilfeempfängerinnen und global.

Wir fördern — das Autonomiemodelle, professionelles Management und Menschenrechte sind aber auch Zeichen setzen, das Kindergeld und ab dem die Binnennachfrage und demografischem Wandel ist in die Ausschreibungsverfahren möglichst alle Branchen zu erreichen. Mit der Sicherung der Wiedervereinigung gesunken. Während der LKW-Maut direkt abstimmen können.

Kinder und das Recht auf mindestens 1,3 Millionen Euro jährlich, die ostdeutschen Länder sollen auch industriepolitisch bedeutsames Projekt. Wir wollen, daß Worten endlich wieder herein? Das gilt unverändert das Lebensnotwendige in Vollzeitarbeit zurückzukehren.

Wir schaffen Vertrauen in Deutschland einen neuen Ländern mehren sich, und Bestandserneuerung gestellt. Es ist bereits beschlossenen "Aktionsplan Drogen und verschiebt die Lohnzusatzkosten ist und Einkommenssteuer erfasst werden.

Der Phrasinator remixed quasi etwas Neues aus den Parteiprogrammen verschiedener Parteien.

Fast jedes Computer-Programm kann man dazu bringen, unsinnige Ergebnisse zu liefern. Man braucht es nur mit hinlänglich wirren Daten zu füttern: 'Mist rein, Mist raus' lautet denn auch eine alte Programmierer-Weisheit. (Brian Hayes)

Das erklärt dann auch warum da am Ende nichts vernünftiges herauskommen kann :-).

[via argh!

29.04.1945: Befreiung des KZ Dachau

Heute vor 60 Jahren wurde das KZ Dachau von der US-Armee befreit. In den Jahren 1933 bis 1945 waren mehr als 200.000 Menschen in diesem KZ inhaftiert. 30.000 Häftlinge wurden in dieser Zeit ermordet.

KZ Dachau, Gelände der heutigen Gedenkstätte

Am 1. Mai findet auf dem Gelände der jetzigen Gedenkstätte eine Gedenkveranstaltung statt. Der Termin wird kontrovers diskutiert, da er mit dem jüdischen Pessach-Fest zusammenfällt und so viele jüdische Mitbürger aufgrund eines Reiseverbots an diesem jüdischen "Vollfeiertag" nicht an der Gendenkfeier teilnehmen können.

Hubschrauber gegen Sprayer

Seltsam dass manche Themen wie Luftblasen in der Prioritätenliste der Medien ganz nach oben steigen, obwohl sich jedem halbwegs vernünftigen Menschen unwillkürlich das Gefühl aufdrängen sollte, dass es Wichtigeres gibt. Momentan ist der Kampf gegen illegale Graffitis solch ein Thema.

Herr Shily verkündet nun auch den verstärkten Einsatz von Hubschraubern im Kampf gegen illegale Graffitis und ein Sprecher seines Ministeriums sagt dazu Folgendes:

Durch die Hubschrauber-Einsätze entstünden keine zusätzlichen Kosten,
da sie ohnehin flögen. "Polizeihubschrauber sind dazu da, um Einsätze
zu fliegen – nicht, um in einer Wartungshalle vor sich hinzurosten."

Dieser Ausspruch erregt dann doch wirklich meine Aufmerksamkeit da ich im Anbetracht der Tatsache, dass jede Flugminute eines Hubschraubers um 50 € kostet, nicht glauben möchte, dass Polizeihubschrauber ohne spezifischen Auftrag einfach so "Streife fliegen".

[via tagesschau.de]

Der Lohn der Unordentlichkeit

Ich habe es ja schon immer gewußt, doch jetzt ist es amtlich: Unordentliche leben gesünder ;-). Im Speziellen geht es hier um Hausstaubmilben, die sich besonders dort wohl fühlen und fleißig Allergene produzieren, wo auch wir Menschen uns gerne aufhalten: Im Bett. Eine an der Kingston University in London durchgeführte Studie hat nun gezeigt, dass in Betten, die jeden Morgen ordentlich gemacht werden, die Zahl der unerwünschten Mitbewohner deutlich höher ist, als in Betten die nicht gemacht werden. Die Forscher führen diesen Sachverhalt darauf zurück, dass Milben sich in warmem, feuchtem Mileu besonders wohl fühlen. Ungemachte Betten werden besser durchlüftet und bieten damit schlechtere Lebensbedingungen für die Milben, als täglich ordentlich gemachte Betten.

Dermatophagoides