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Seid keusch und treibt keine Unzucht

…empfiehlt der Papst als einzig von der katholischen Kirche gebilligtes Mittel gegen Aids.

Wir akzeptieren den Gebrauch von Präservativen nicht, nicht einmal zur Lösung des Aidsproblems

,sagt ein Sprecher des Vatikans.

Da fällt mir echt nichts mehr ein. Wie kann eine Organisation mit unglaublichem Einfluss gerade bei den durch AIDS am meisten betroffenen Menschen in der 3. Welt, die Wahrheit aus ideologischen Gründen derart standhaft ignorieren. Nicht nur, dass dieser Standpunkt mit der vielgepredigten Nächstenliebe nicht zusammengeht, nebenbei wird ein weiteres globales Problem -die Überbevölkerung- und deren Folgen mit Nichtbeachtung gestraft.

Schön langsam muss ich echt ernsthaft über einen Austritt nachdenken. Bisher habe ich die Kirchensteuer immer als sinnvolle Unterstützung einer wohltätigen Organsisation angesehen. Der Glaube ist irgendwo auf dem Lebensweg liegengeblieben und war schon lange kein Grund mehr für's Katholischsein. Aber wenn die katholische Kirche nicht bald in der Gegenwart ankommt, dann ist eine Spende an z.B. Ärzte ohne Grenzen mit Sicherheit sinnvoller.

Verlorenes Vertrauen

In unserer neuen Post-9/11-Welt streben weltweit die Regierungen der demokratischen Staaten unter dem Deckmantel des Schutzes derselben und deren Bürgern, die Durchdringung der Privatsphäre der Menschen an. Wissen ist Macht, das ist ja allgemein bekannt, und je mehr ein Staat über seine Bürger weiß, desto besser ist das Volk steuerbar. Nicht nur, dass sich viele Staaten von der Liberalität als eine wichtige Säule der Demokatie verabschieden stimmt mich nachdenklich, sondern auch dass unsere Regierung dem Volk, das sie immerhin als seine Vertretung gewählt hat, das Vertrauen entzieht. 2007 werden neue Reisepässe eingeführt, die auf einem Chip biometrische Daten enthalten. Auslesbar angeblich nur bei einer direkten Paßkontrolle, nicht aus größerer Entfernung, aber wer glaubt das schon. Die Kosten für die bessere Überwachbarkeit trägt dann übrigens der Überwachte selbst. Ein solcher Reisepass wird ca. 130 Euro kosten, viermalsoviel wie bisher.

Tageschau: Flutwelle: Augenzeugenberichte in Weblogs

Vor einer Woche verwüstete in Südasien ein Tsnuami weite Küstengebiete. Die Flut tötete mindestens 150.000 Menschen und vernichtete die Lebensgrundlagen von Millionen. In der Region herrscht vielerorts Chaos, die Helfer konnten noch nicht zu allen Bedürftigen vordringen. Weblogs tragen Augenzeugenberichte aus der Region zusammen. Sie zeichnen ein erschütterndes Bild von den Tagen nach der Katastrophe. tagesschau.de hat Weblog-Einträge aus dem Englischen übersetzt.

Informationen zum Tsunami in Südasien

Hier einige Links unter denen man aktuelle Informationen zur Seebebenkatasthrophe finden kann:

Wissenschaftliche Informationen:

Aktuelle Nachrichten:

Blogs:

Multimediales:

Ich möchte hier meine Betroffenheit über diese Katastrophe nicht zum Ausdruck bringen, klar ist jedoch, dass den Menschen in der betroffenen Region, die alles verloren haben, geholfen werden muß. Die Tagesschau hat eine Liste mit Spendenkonten veröffentlicht. Zusätzlich hier noch eine Liste von IT&W.

SPAM jetzt auch im Fernsehen

Habt Ihr in letzter Zeit mal Vormittags oder Abends den Fernseher angeschaltet und Euch irgendeinen Privatsender angetan? Inzwischen wird man in jeder Werbeunterbrechung von einer Abfolge von völlig hirnlosen Werbespots für Handy-Klingeltöne und Handy-Spiele bombardiert. Abends wird dieser Wahnsinn dann noch aufgelockert, durch Spots für Sex-Hotlines. Ganz abgesehen davon, dass dieses Bombardement jedem halbwegs intelligenten Menschen Kopfschmerzen verursacht, finde ich einen anderen Aspekt wirklich fragwürdig und alarmierend.
Diese Angebote fixen den Konsumenten mit einem billigen Angebot an, man bestellt aber eigentlich ein Abo. Die massive Ausstrahlung am Vormittag zeigt auch die gewünschte Zielgruppe: Kinder und Jugendliche. Wenn man überlegt, was ein einzelner Klingelton kostet, kann man sich damit einen ordentlichen Schuldenberg einhandeln. Die Hauptsache hier scheint zu sein, ohne Rücksicht auf Verluste und auf Kosten von eingeschränkt geschäftsfähigen Konsumenten möglichst viel Geld zu verdienen. Zum Glück habe ich keine Kinder. Mehr zu diesem Thema bei IT&W und xonio