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Routingfähige OSM-Karte auf Garmin-GPS-Geräten

Als Besitzer von Garmin-Navigations-Geräten kann man davon ein Lied singen: Auf dem Gerät ist nur eine grobe Basiskarte vorinstalliert und kommerzielles Kartenmaterial ist teuer. Zudem sind die gekauften Karten dann auch noch per Freischaltung an ein bzw. zwei bestimmte Geräte gebunden.

Vor kurzem habe ich mir ein neues Gerät geleistet. Die Topo Deutschland kann man für ein zweites Gerät freischalten, dann ist aber auch schon Schluß. Für den Preis einer zusätzlichen Standalone-Lizenz für die City-Navigator-Europe-Karten bekommt man im Auto-Navi-Segment nicht nur die Karte sondern auch noch ein Gerät ;-). Kaufen kommt eigentlich nicht in Frage, trotzdem hätte ich gerne eine routingfähige Karte auf meinem GPSr. Kostenloses und zumindest für Deutschland ziemlich detailiertes Kartenmaterial stellt das OpenStreetMap-Projekt zur Verfügung.

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Links vom 20. Februar 2009 bis 23. Februar 2009

Links vom 17. Februar 2009 bis 18. Februar 2009

Links vom 8. Februar 2009 bis 11. Februar 2009

Der Jamba Inzident

Etwas sehr interessantes passiert momentan in der deutschen Blogosphere. Angestossen durch einen Artikel auf Spreeblick, formiert sich Widerstand gegen die Überflutung der Privatsender im Allgemeinen und der Musiksender Viva und MTV im Speziellen durch Werbespots für Handyklingeltöne. Auch die Reaktion einzelner Jamba Mitarbeiter, die anonym den Verfasser des Artikels angegriffen haben, stößt auf massive Ablehnung. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass eine Suche nach Jamba bei google den Spreeblick Artikel bereits an 6. Stelle zu Tage fördert. In Anbetracht der Tatsache, dass dieser Artikel weiterhin große Aufmerksamkeit generiert, ist damit zu rechnen, dass er in der Liste noch weiter nach oben wandern wird. Glücklich schätzen können sich wohl die Jamba-Begründer, die das Unternehmen noch rechtzeitig und sicherlich gewinnbringend an Verisign veräußert haben. Eine offizielle Reaktion von Versign habe ich bisher nicht finden können.
Unter http://votenow.cell5.com/ wurde eine Unterschriftenaktion gegen die massive Bewerbung der Klingeltöne bei MTV und Viva ins Leben gerufen.

Einen interessanten Kommentar zu diesem Vorfall kann man bei _notizen aus der provinz nachlesen. Dort findet sich auch eine Zusammenfassung weiterer Links zum Thema.
Dieser Vorfall zeigt für mich vor allem Eines auf: Viele Unternehmen haben die Macht der Konsumenten bisher unterschätzt. Die Möglichkeiten für Konsumenten, sich gegen gewisse Geschäftspraktiken zu wehren, waren bisher auch eher beschränkt. Das Internet jedoch und vor allem die Vielzahl einander gegenseitig zitierender Weblog-Autoren, können ein Thema relativ schnell ins öffentliche Interesse rücken und somit problematisch für ein Unternehmen werden lassen. Wenn das betroffene Unternehmen dann noch in einer Art und Weise reagiert, die zwar dem Medium Blog gerecht wird, jedoch ungeschickt in ihrer Durchführung wirkt, bekommt die Protestwelle dadurch noch weiteren Auftrieb.
Es bleibt zu hoffen, dass diese Geschichte mit einem Erfolg auf Seiten der Konsumenten endet, die Anzahl der geschalteten Werbespots auf ein erträgliches Maß begrenzt wird, und die Privatseder verstehen, dass man den Kunden nicht unreflektiert jedweden Blödsinn zumuten kann, nur weil sich damit auf den ersten Blick viel Geld verdienen läßt. Ich jedenfalls habe keine Lust mehr, mich weiterhin diesem Stumpfsinn auszusetzen und bezahle lieber ein paar Euro in der Videothek für einen Film ganz ohne Werbeunterbrechung.