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Phishing: Diesmal bei Kunden der Postbank

Bereits gestern hatte ich über Phishing-Mails berichtet, die sich an Kunden der Stadtsparkasse München richteten. Heute sind mal wieder die Kunden der Postbank dran. Der Aufbau der Mails entspricht den gestern versandten, von den ausgetauschten Graphiken abgesehen. Ich habe die betreffenden Mails bereits an die Postbank weitergeleitet.

Nochmals eine Warnung:
Es ist davon auszugehen, dass ein Geldinstitut seine Kunden NIEMALS per Mail zur Eingabe von PIN oder TANs auffordert. Mails mit solchen Aufforderungen sollten ignoriert und umgehend gelöscht werden. Im Anbetracht der Tatsache, dass momentan auch noch andere Methoden en vogue sind (Pharming, Keylogging), um an Kontodaten ahnungsloser Opfer zu kommen, sollte man nicht auf Links in dubiosen E-Mails klicken.

Speziell für Benutzer von Micro$oft-Produkten gilt: Regelmäßige Aktualisierungen von OS, Browser und vor Allem ein stets aktueller Virenscanner sind die einzig halbwegs zuverlässige Möglichkeit, sich vor Attacken auf die eigene Privatsphäre zu schützen.

EDIT:
Gerade habe ich diese Antwort der Postbank bekommen:
Phishing: Diesmal bei Kunden der Postbank weiterlesen

Phishing auf Kosten der Stadtsparkasse

Gestern erreichte mich eine Phishing-Mail mit folgendem Text:

 Sehr geehrter Kunde,
 
Da gegenwärtig die Betrügereien mit den Bankkonten von unseren Kundschaften öfters zustande kommen, sind wir genötigt, nachträglich eine zusätzliche Autorisation von den Kunden der Stadtsparkasse München durchzuführen.
 Der Sicherheitsdienst von der Stadtsparkasse München hat die Entscheidung getroffen, ein neues Datensicherheitssystem einzuführen. Im Zusammenhang damit wurden von unseren Fachleuten sowohl die Protokolle der Informationsübertragung, als auch die Methode der Kodierung der übertragenen Daten neu erstellt.
 
 Infolgedessen bitten wir Sie, eine spezielle Form der zusätzlichen Autorisation auszufüllen.
[…]

Neu ist, dass jetzt scheinbar nicht mehr nur die Kunden der Großbanken  Zielobjekt der Phisher sind.

Da davon auszugehen ist, dass eine seriöse Bank, niemals ihre Kunden  zur Eingabe von PINS bzw. TANS auffordern würde, sollte man solche  Aufforderungen natürlich tunlichst ignorieren. Sonst wundert man sich sicherlich beim Studieren des nächsten Kontoauszuges über sonderbare Überweisungen.

Die Stadtsparkasse hat auf ihrer Homepage bereits eine Warnung veröffentlicht.

iPod nach Waschgang explodiert

Ein australischer Teenager erlebte eine böse Überraschung als er seinen iPod mini reparieren wollte. Der iPod funktionierte nicht mehr, nachdem ihn seine Mutter versehentlich in der Waschmaschine mitgewaschen hatte. Beim Versuch das Gerät zu öffnen, explodierte dieses, und setzte das Bett des Jungen in Brand.

Einen Artikel zur Sicherheit von Lithium-Ionen-Akkus, die auch im iPod Verwendung finden, habe ich hier ausgegraben. Beunruhigend, wenn ich daran denke, dass ich meinen iPod ganz gerne in der Hosentasche mit mir herumtrage ;-).

[via netzeitung]

Sicherheitslücke in Firefox und Mozilla

Bio HazardFirefox 1.0.1, 1.0.2 und Mozilla 1.7.6 beinhalten eine Sicherheitslücke, die es ermöglicht, via Javascript den vom Browser reservierten Speicher auszulesen. Wer wissen möchte, ob sein System betroffen ist, findet bei Secunia einen Test. Mein Browser ist übrigens betroffen und das Ergebnis ist durchaus beunruhigend. :-@

[via schockwellenreiter]

CCCebit geht an die Bundesdruckerei

Da der Chaos-Computer-Club die inzwischen privatisierte Bundesdruckerei für die treibende Kraft hinter der geplanten Einführung von biometrischen Merkmalen in Ausweisdokumenten hält, hat er ihr die diesjährige Negativauszeichnung für "Datenkraken und Monopolbildung" -CCCebit- verliehen. Die Integration von Fingerabdrücken oder RFID-Chips in Ausweisdokumente würde für die Bundesdruckerei einen riesengroßen Auftrag bedeuten, und viel Geld in die Kasse des defizitären ehemaligen Staatsbetriebes spülen. Natürlich auf unsere Kosten, denn der höhere Herstellungspreis der neuen Ausweise soll voll auf den Bürger umgelegt werden.
[via golem.de]
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Verkehrte Welt

Da wird sich Microsoft die Hände reiben: Die in Unterstützung der International Domain Names (IDN) in vielen gängigen Browsern (z.B. Mozilla 1.6, Firefox 1.0, Camino 0.8.5, Safari 1.2.5, Opera 7.54, Omniweb 5 und Konqueror 3.2.2) eröffnet Betrügern die Möglichkeit URLs zu fälschen und so Phishing-Attacken durchzuführen. Da der IE IDN nicht unterstützt, ist er von dieser Sicherheitslücke auch nicht betroffen. [via golem.de]

Seid keusch und treibt keine Unzucht

…empfiehlt der Papst als einzig von der katholischen Kirche gebilligtes Mittel gegen Aids.

Wir akzeptieren den Gebrauch von Präservativen nicht, nicht einmal zur Lösung des Aidsproblems

,sagt ein Sprecher des Vatikans.

Da fällt mir echt nichts mehr ein. Wie kann eine Organisation mit unglaublichem Einfluss gerade bei den durch AIDS am meisten betroffenen Menschen in der 3. Welt, die Wahrheit aus ideologischen Gründen derart standhaft ignorieren. Nicht nur, dass dieser Standpunkt mit der vielgepredigten Nächstenliebe nicht zusammengeht, nebenbei wird ein weiteres globales Problem -die Überbevölkerung- und deren Folgen mit Nichtbeachtung gestraft.

Schön langsam muss ich echt ernsthaft über einen Austritt nachdenken. Bisher habe ich die Kirchensteuer immer als sinnvolle Unterstützung einer wohltätigen Organsisation angesehen. Der Glaube ist irgendwo auf dem Lebensweg liegengeblieben und war schon lange kein Grund mehr für's Katholischsein. Aber wenn die katholische Kirche nicht bald in der Gegenwart ankommt, dann ist eine Spende an z.B. Ärzte ohne Grenzen mit Sicherheit sinnvoller.