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Dinge die die Welt nicht braucht

Der Gematriculator misst, wie gut bzw. böse ein Text oder eine Webseite ist.

This site is certified 15% EVIL by the Gematriculator

The Gematriculator is a service that uses the infallible methods of Gematria developed by
Mr. Ivan Panin to determine how good or evil a web site or a text passage is.

Basically, Gematria is searching for different patterns through the text, such as the
amount of words beginning with a vowel. If the amount of these matches is divisible by a
certain number, such as 7 (which is said to be God's number), there is an incontestable
argument that the Spirit of God is ever present in the text. Another important aspect in
gematria are the numerical values of letters: A=1, B=2 … I=9, J=10, K=20 and so on. The
Gematriculator uses Finnish alphabet, in which Y is a vowel.

Experts consider the mathematical patterns in the text of the Holy Bible as God's watermark of authenticity.
Thus, the Gematriculator provides only results that are absolutely correct.

Was es nicht alles gibt… Irgendwie bin ich mir nicht böse genug, mal sehen was sich da machen lässt:-D

[via Kulturstau.de]

Studiengebühren kontrovers

Im Allgemeinen stehen die meisten Blog-Autoren der Einführung von Studiengebühren ablehnend gegenüber. Hier natürlich und auch hier, hier, hier (Eriador bringt das vielen drohende Unheil auf den Punkt), hier und hier. Mit "Landesweit gegen Studiengebühren" gibt es auch ein Weblog, das als Plattform für die Koordination landesweiter Protestaktionen dienen soll. Einige zustimmende Äußerungen habe ich auch gefunden, z.B. hier und hier und in den Kommentaren zu den hier verlinkten Artikeln. Hierzu nur soviel: Studiengebühren für Langzeitstudenten gibt es schon lange…

Tagesschau: Banken wollen Schadenersatz für Hartz-IV-Panne

Eigentlich war ja klar, dass die Banken nicht für lau zehntausende falscher Kontonummern in den Überweisungen der Arbeitsagentur korrigieren. Da bleibt nur zu hoffen, dass der schuldige "externe Dienstleister" dafür zur Kasse gebeten wird und nicht die Steuerzahler. Wer eine solch sensible Funktionalität nicht ausreichend testet, und Kontonummern rechts mit Nullen auffüllt, hat nichts Anderes verdient. Ich bin gespannt, welche Fehlleistung hinter der, in dem Artikel ebenfalls erwähnten, erneuten Übermittlung falscher Kontonummern steckt. [tagesschau]

Der Jamba Inzident

Etwas sehr interessantes passiert momentan in der deutschen Blogosphere. Angestossen durch einen Artikel auf Spreeblick, formiert sich Widerstand gegen die Überflutung der Privatsender im Allgemeinen und der Musiksender Viva und MTV im Speziellen durch Werbespots für Handyklingeltöne. Auch die Reaktion einzelner Jamba Mitarbeiter, die anonym den Verfasser des Artikels angegriffen haben, stößt auf massive Ablehnung. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch, dass eine Suche nach Jamba bei google den Spreeblick Artikel bereits an 6. Stelle zu Tage fördert. In Anbetracht der Tatsache, dass dieser Artikel weiterhin große Aufmerksamkeit generiert, ist damit zu rechnen, dass er in der Liste noch weiter nach oben wandern wird. Glücklich schätzen können sich wohl die Jamba-Begründer, die das Unternehmen noch rechtzeitig und sicherlich gewinnbringend an Verisign veräußert haben. Eine offizielle Reaktion von Versign habe ich bisher nicht finden können.
Unter http://votenow.cell5.com/ wurde eine Unterschriftenaktion gegen die massive Bewerbung der Klingeltöne bei MTV und Viva ins Leben gerufen.

Einen interessanten Kommentar zu diesem Vorfall kann man bei _notizen aus der provinz nachlesen. Dort findet sich auch eine Zusammenfassung weiterer Links zum Thema.
Dieser Vorfall zeigt für mich vor allem Eines auf: Viele Unternehmen haben die Macht der Konsumenten bisher unterschätzt. Die Möglichkeiten für Konsumenten, sich gegen gewisse Geschäftspraktiken zu wehren, waren bisher auch eher beschränkt. Das Internet jedoch und vor allem die Vielzahl einander gegenseitig zitierender Weblog-Autoren, können ein Thema relativ schnell ins öffentliche Interesse rücken und somit problematisch für ein Unternehmen werden lassen. Wenn das betroffene Unternehmen dann noch in einer Art und Weise reagiert, die zwar dem Medium Blog gerecht wird, jedoch ungeschickt in ihrer Durchführung wirkt, bekommt die Protestwelle dadurch noch weiteren Auftrieb.
Es bleibt zu hoffen, dass diese Geschichte mit einem Erfolg auf Seiten der Konsumenten endet, die Anzahl der geschalteten Werbespots auf ein erträgliches Maß begrenzt wird, und die Privatseder verstehen, dass man den Kunden nicht unreflektiert jedweden Blödsinn zumuten kann, nur weil sich damit auf den ersten Blick viel Geld verdienen läßt. Ich jedenfalls habe keine Lust mehr, mich weiterhin diesem Stumpfsinn auszusetzen und bezahle lieber ein paar Euro in der Videothek für einen Film ganz ohne Werbeunterbrechung.

Am Start…

Zu lange ist auf www.virtuatron.de nichts passiert. Ab jetzt gibt es hier wieder etwas zu sehen. Eigentlich war dieses Blog schon länger geplant aber die Arbeit an der Homepage für Theater Sündenfall e.V. hat einfach zuviel Zeit beansprucht. Nebenbei habe ich mit verschiendenen CMS experimentiert. Eigentlich wollte ich diese Seite zunächst mit Mambo realisieren, musste jedoch recht schnell feststellen, dass dieses einen Funktionsumfang bietet, den ich weder ausschöpfen kann noch will. Längere Aufenthalte auf www.opensourcecms.com haben sich angeschlossen und zu guter letzt bin ich nun bei Plog hängengeblieben. Nach den ersten Tests bin ich von dieser Blogginglösung ziemlich begeistert, und ich hoffe, das bleibt auch so ;-).
Dieses Blog soll vor Allem Plattform für meine Gedanken zum Leben und Arbeiten in München sein. Nebenbei könnt Ihr hier auch etwas über meine Erfahrungen mit SuSE Linux und PHP lesen, und damit diese Website nicht zu einseitig wird, sind auch schon andere Autoren in Aussicht.