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Hubschrauber gegen Sprayer

Seltsam dass manche Themen wie Luftblasen in der Prioritätenliste der Medien ganz nach oben steigen, obwohl sich jedem halbwegs vernünftigen Menschen unwillkürlich das Gefühl aufdrängen sollte, dass es Wichtigeres gibt. Momentan ist der Kampf gegen illegale Graffitis solch ein Thema.

Herr Shily verkündet nun auch den verstärkten Einsatz von Hubschraubern im Kampf gegen illegale Graffitis und ein Sprecher seines Ministeriums sagt dazu Folgendes:

Durch die Hubschrauber-Einsätze entstünden keine zusätzlichen Kosten,
da sie ohnehin flögen. "Polizeihubschrauber sind dazu da, um Einsätze
zu fliegen – nicht, um in einer Wartungshalle vor sich hinzurosten."

Dieser Ausspruch erregt dann doch wirklich meine Aufmerksamkeit da ich im Anbetracht der Tatsache, dass jede Flugminute eines Hubschraubers um 50 € kostet, nicht glauben möchte, dass Polizeihubschrauber ohne spezifischen Auftrag einfach so "Streife fliegen".

[via tagesschau.de]

Planetopia Bombing

Planetopia konstatiert:

"Weblogs", auch Blogs genannt, sind selbstverfasste Tagebücher im Internet. Blogger
beichten Intimes, reden über Alltagsprobleme oder berichten über
Weltgeschehnisse wie die Flut in Südasien. Alles geschieht frei nach
dem Prinzip: Einer schreibt – viele lesen. Das Dumme dabei: Niemand
kontrolliert, ob es auch stimmt. Und weil sich per Mausklick die
Informationen schnell und weltweit millionenfach verbreiten, können
solche Weblogs auch schnell Falschmeldungen in Umlauf bringen.

Stimmt, aber wer kontrolliert, ob die Berichterstattung der Privatsender objektiv ist und der Wahrheit entspricht? Der Bericht erweckt den Anschein einer Handreichung für einen zahlungskräftigen Werbekunden. Weil ein Blogger nach Planetopias Definition per se gefährlich ist, entspreche ich gerne diesem Vorurteil, und das geht so:

Planetopia lügt!

…und schon steht der Schockwellenreiter beim googeln nach "Planetopia" auf Platz 4 ;-).

Lesenswert: Frischluft Magazin

Heute Abend ist mir durch Zufall etwas sehr lesenswertes in die Hände gefallen: Das „Frischluft Magazin“. Die Macher sagen über sich selbst:

Das Frischluft-Team besteht aus jungen Leuten, die Ihre Wurzeln
größtenteils in der Werbung haben und frische Luft in die Münchner
Magazin-Szene bringen wollen.
Veranstaltungsmagazine und Programmzeitschriften gibt es in München
schon genug. Wir sehen es als unsere Aufgabe, Dinge die München
betreffen zu hinterfragen, Leute jeder Altersklasse zu bewegen, Themen
unter einem anderen Licht zu betrachten und humorvoll aufzuarbeiten.
Unser Anspruch an Frischluft ist, zu unterhalten, zu informieren und zum
Nachdenken anzuregen.
Frischluft liegt in vielen Münchner Kneipen und Geschäften aus und ist
kostenlos. Frischluft erscheint zur Zeit in einer Auflage von 5.000 Stück,
cirka alle drei Monate.

Die aktuelle Ausgabe ist als PDF zum Download verfügbar. Wer lieber Gedrucktes liest, findet hier eine Liste, an welchen Orten das Magazin aufliegt. Die vorangegangenen Ausgaben sind ebenfalls über die Homepage des Magazins verfügbar, und wer die nächste Ausgabe nicht versäumen will, kann sich diese auch nach Hause schicken lassen.