Schlagwort-Archive: tools

Links für den 24.03.2006

links for 2006-03-21

WineTools

Auch wenn für fast jede vorstellbare Anforderung leistungsfähige Programme unter Linux verfügbar sind, so gibt es doch Programme wie zum Beispiel MS Office, auf die man heutzutage nur schwer verzichten kann. Neben einer Dualboot-Konfiguration besteht auch die Möglichkeit die Programme mittels WINE ("Wine Is Not an Emulator"), einer Software, die Windows-Programmen die Schnittstellen der Windows-API zur Verfügung stellt und auf Linux-Funktionen umsetzt.

In der aktuellen ct (2/2005) berichtet Joachim von Thadden über den Einsatz von Windows-Programmen unter Linux mittels WINE. Neben der manuellen Installation, verbunden mit eigenhändigem Fummeln an der Wine-Konfiguration, lassen sich gänige Programme bequem mit Hilfe der von ihm weiterentwickelten WineTools installieren. Die nicht triviale Installation von IE6SP1 beispielsweise gerät mit Tool buchstäblich zum Kinderspiel. Auch die Konfiguration von WINE wird durch dieses Tool deutlich einfacher. Weiterführende Links bei heise hier und hier.

Glatte Fehleinschätzung

gerade habe ich in thomas woelfers blog etwas gelesen, was ich gerne kommentiert hätte. Da jedoch die Kommentarfunktion kaputt ist (Windows 2003 Server ), hoffe ich dass wenigstens der Trackback funktioniert ;-).

Linux Kommandozeilentools: Sehr erheiternd
Ich betreibe zwar ein paar Linux-Kisten, glaube aber nicht daran das das
System (als Desktop) für die alltägliche Arbeit eines Statikers
wirklich taugt. Oder für sonst besonders viele Leute, um genau zu sein. Im Server-Bereich sehe ich durchaus einige Einsatz-Gebiete, aber um
ehrlich zu sein: Ich ziehe den Windows 2003 Server vor. Doch wie gesagt – es gibt schon Fälle wo ich Linux den Vorzug gebe – und darum halte
ich ja auch ein paar Kisten damit am laufen… Was mich aber immer wieder besonders amüsiert ist die Art und Weise
wie bei Linux die 'alten' IT-Zeiten auf neue bunte Welten treffen…
[Weiterlesen…]

Mein Kommentar hierzu:

Oh je, dieses Beispiel ist ein Klassiker ("Ich verwende Linux schon, aber schaut mal, ich habe einen/zwanzig/hundert Begründungen erfunden, warum Windows toller ist"). Wenn man mit rpm umgehen kann/will, dann sind damit sehr schnell Binaries installiert bzw. deinstalliert (im Wortsinn, was man von den meisten Windows Installern nicht behaupten kann), und noch vieles mehr. Wenn man fair sein will und/oder sich ein wenig auskennt, dann weiß und sagt man auch, dass "man programmname" zu jedem Tool eine ausführliche Hilfe liefert. Nebenbei bemerkt bringen fast alle Linux-Distributionen graphische Installer mit.
Jeder soll mit dem Betriebssystem seiner Wahl glücklich werden. Wenn man aber KDE mit Win95 gleichsetzt, dann ist das eine Beleidigung. Schon allein Konqueror schlägt den Explorer als Dateimanager um Welten. Ganz abgesehen davon, dass KDE nicht nur eine graphische Oberfläche, sondern eine Sammlung ausgereifter Programme für die verschiedensten Anwendungsgebiete ist.
Zum Schluss, nur damit die Begrifflichkeiten auch geklärt sind: Linux ist ein Betriebssystem, KDE ist eine graphische Oberfläche und für eine Vielzahl von Betriebssystemen verfügbar. Windows möchte gerne Beides sein…